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In unserem Lande gibt es eine sehr hohe Anzahl von Leuten, die Nierenprobleme haben und denen eine Dialyse droht. Im folgenden Artikel wird beschrieben was Laser allgemein für wertfolle Eigenschaften besitzen und speziell Gutes leisten könne für die Niere. Übrigens, jüngste Studien zeigen, daß bei Herzbeschwerden ebenfalls deutliche und schnelle Besserung möglich ist. Was wiederum den Schluß nahelegt, daß Herz und Niere ähnliche Frequenzen innehaben.
Laserbehandlung bei Diabetischer Nephropathie und vaskulärer Niereninsuffizienz
Laser ist die Abkürzung für Light amplification by stimulated emission of radiation, oder auf deutsch „Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlungsemission.“ Das Prinzip des Lasers liegt in der Bündelung elektromagnetischer Wellen aus dem Spektralbereich, dabei entsteht eine hohe Dichte und es werden Photonen gleicher Energie ausgesandt.
Voraussetzung für die Auslösung eines Laserprozesses ist ein Lasermedium. Das kann ein Kristall, ein Halbleiter, ein Gas oder auch ein Gasgemisch sein. Derartige Laser finden in der Medizin Anwendung, hier handelt es sich um sog. Power-Laser, deren Strahlung als photothermisch- chirurgisches Instrument eingesetzt wird. Die dabei verwendeten Substanzen sind entscheidend für die Wellenlänge des jeweils emittierten Lichtes im ultravioletten, sichtbaren und infraroten Spektralbereich. Die physikalische Wirkung auf Zell- und Gewebeebene durch das monochromatische Laserlicht ist anhand zahlreicher, wissenschaftlicher Studien seit rund dreißig Jahren belegt. Lebendige Materie paßt sich dabei kaum plötzlichen, starken Reizen an, sie reagiert vielmehr auf schwache, kontinuierliche Reize.
Maximale Stimulationseffekte werden mit Wellenlängen von 750-800 nm erzielt, also im Infrarotbereich. Genau hier kommt der Soft-Laser zum Einsatz. Beim Soft-Laser entstehen photochemische Prozesse durch Absorption der Laserstrahlen, mit ausschließlich stimulierender Wirkung auf Zellen und Gewebe. Diese auch Biostimulationslaser bezeichneten Geräte bleiben ohne thermische Wirkung, sind für die Haut ungefährlich und erreichen einen hohen therapeutischen Effekt (siehe z.B. Dr. Ulrich Warnke, Sonderdruck aus „Ärztliche Praxis“).
Insgesamt kommt der Eindringtiefe des Laserlichtes maßgebliche Bedeutung bei, und diese hängt sowohl von der Art des Gewebes, und damit dessen Absorptionsfähigkeit, als auch von der verwendeten Wellenlänge ab. Das rote und infrarote Laserlicht dringt mehrere cm tief ins Gewebe ein, und wird dort hauptsächlich von den Mitochondrien der Zelle aufgenommen. So erklärt sich die rund 150%-ige Steigerung von ATP, dem körpereigenen Energieträger. Auf diese Weise wird der Energiestoffwechsel allgemein und die Zellfunktion speziell gefördert.
Eigentlich könnte man meinen, daß das Naturlicht der Sonne vollauf genügt oder weißes Licht sei besser als monochromatisches Kunstlicht. Die wissenschaftliche Forschung brachte jedoch andere Erkenntnisse, denn allein durch die Erdatmosphäre wird das Licht derart abgeschwächt, daß die letztlich angelangte Intensität für eine therapeutische Wirkung zu gering ist. Ebenso wie bei weißem Licht, welches auf die Körperoberfläche trifft, in tieferen Gewebeschichten nur noch rotes und A-infrarotes Licht (650-900nm) übrig bleibt, da die kürzeren und längeren Wellenlängen oberflächlich durch Moleküle wie Melanin, Hämoglobin und Wasser absorbiert werden.
Die Niere z.B. ist ein stark durchblutetes Organ und reagiert dementsprechend sehr positiv auf eine gezielte Behandlung mit dem Soft-Laser, wie praktisch motivierte Studien bei den Erkrankungen Diabetische Nephropathie und vaskulärer Niereninsuffizienz ergeben haben. Dabei kommt der Steigerung der Durchblutung und der Anregung des Stoffwechsels durch die Photonentherapie wohl entscheidende Bedeutung zu.
Die Nieren sind 10cm lang
6cm breit
3cm dick,
sie liegen beidseits der senkrechten Mittellinie des Körpers zwischen Bauchnabel und Unterkante des Brustbeins, geschützt von den Rippen am unteren Ende des Brustkorbes.
Die Nieren reinigen das Blut von schädlichen Stoffen und führen es kontrolliert in der Zusammensetzung dem Körper wieder zu. Sie produzieren nicht nur den Urin, sie steuern über Hormone den Blutdruck und sind beteiligt bei der Regulation des Knochenstoffwechsels. Entscheidenden Einfluß haben die Nieren auf die Blutbildung durch Abgabe des Erythropotein, wenn die Zahl der roten Blutkörperchen sinkt.
Jede Niere hat mehr als eine Million Nephrone, die Reinigungselemente der Nieren. Jedes Nephron besteht
I. aus dem Glomerulum (Nierenkörperchen) mit 30-60 Kapillarschlingen. Hier wird der Primärharn produziert, bei gesunden Nieren mehr als 100 l pro Tag.
II. aus dem Tubulussystem, zuständig für
- den Rücktransport von Salzen, Zucker und Aminosäuren
- Rückgewinnung des Wassers, also Eindickung des Endharns
Ab dem 40. Lebensjahr gehen alle zehn Jahre 10% der Nephrone verloren. Selbst bei einer Einbuße von 70% treten bei der Nierenfunktion noch keine Probleme auf, die einzelnen Nephrone können ihre Effizienz vervierfachen.
Die Gesundheit der Nieren ist für das Wohlbefinden sehr wichtig. In Verbindung mit anderen Leiden kann eine mangelhafte Nierenfunktion zu einem ernsten Problem werden, wenn sich die anderen Krankheiten dadurch verschlimmern.
Zu den Hauptursachen für Nierenversagen zählen Bluthochdruck, Diabetes und Herzattacken. Bei den Diabetikern (in Deutschland ca. 4-5 Mio.) treten etwa bei knapp der Hälfte ernste Nierenschäden auf. Die Diabetische Nephropathie ist heute die häufigste Ursache für chronisches Nierenversagen. Das erste Zeichen ist ein Ansteigen der Menge an Albumin im Urin, oft auch erhöhte Blutdruckwerte. Das nächste Stadium ist ein zunehmender Verlust der Entgiftungsfunktion der Niere, messbar an den erhöhten Kreatininwerten im Blut.
Nierenerkrankungen
I. Glomerulonephritis (Entzündung der Nierenkörperchen)
II. Entzündung der kleinen Nierengefäße (Kollagenosen und Vaskulitiden)
III. Entzündung der Harnkanälchen (interstitielle Nephritis)
IV. Diabetische Nephropathie
Laser werden eingesetzt in der Dermatologie, Orthopädie, Chirurgie, Allgemeinmedizin, Zahnmedizin und HNO – Bereichen.
Soft-Laser wirken schmerzdämpfend, entzündungshemmend, abschwellend, gewebeheilend.
Durch den Soft-Laser kommt es zu einer Stimulierung in wichtigen Regulationsprozessen, u.a. zu einer Steigerung der Durchblutung und des Lymphabflusses.
Bei der Behandlung von Diabetischer Nephropathie und der vaskulären Niereninsuffizienz mit einem Soft- Laser können sich beachtliche und höchst erfreuliche Erfolge ergeben. Durch die lokale und regelmäßige Bestrahlung des Organs wurde, wie die Laborbefunde bestätigen, eine Steigerung der Durchblutung, die Anregung des Stoffwechsels und letztlich sogar die Regeneration des Nierengewebes bewirkt. Dies ist überraschend und stellt gleichzeitig eine wenig bekannte Erkenntnis hinsichtlich der Lebensqualitätssteigerung und der Genesung betroffener Nierenpatienten dar.
Eine Besserung des subjektiven Wohlbefindens kann sich schon bei der täglichen Bestrahlung beider Nieren (je 15 min.) nach 6-8 Wochen einstellen. Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Übelkeitsattacken, Hautjucken, Appetitmangel usw. nehmen signifikant ab. Die Laborbefunde
(Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure, GFR, Hämoglobin, Erythrozyten) des Nephrologen, ebenso wie des Hausarztes, belegen dabei die positive Entwicklung der Nierenfunktionen, welche mit dem Softlaser erzielt werden kann. Sofern möglich sollten Bestrahlungen, besonders bei Diabetikern, schon im 3. Stadium beginnen. Das erhöht die Chancen noch Jahre ein Leben ohne die Inanspruchnahme einer Dialyse führen zu können, denn jedes Jahr ohne die Beschwerlichkeiten und wenig erbauenden Begleitumstände einer Dialyse erscheint wie ein großer Gewinn hinsichtlich der Qualität des Lebens.
Hierzu einige Fallbeispiele:
A. Horst S., 70 Jahre, Niereninsuffizienz, Diabetiker und seit 1980 insulinpflichtig.
Bereits anno 2003 wollte der Nephrologe den Patienten auf eine Dialyse vorbereiten. Herr S. konnte sich trotz schlechter werdender Werte nicht für die Dialyse entscheiden. Seit Mai 2008 wurden Herrn S. beide Nieren regelmäßig in meiner Praxis mit einem Lasergerät bestrahlt. Die Photonen des dabei eingesetzten Soft- Laser bewirken insbesondere eine Steigerung der Durchblutung und fördern dadurch u. a. die Regeneration des behandelten Organs. Anhand der Entwicklung der Laborwerte kann das leicht abgelesen werden. Horst S. befand sich in einem sehr schlechten Gesundheitszustand. Die Insuffizienz seiner Nieren und ein Blutdruck von 70/40 fesselten ihn oft ans Bett. Schwächezustände, Übelkeit, und Schwindel minderten in erheblichem Maße seine Lebensqualität.
Schon nach ca. vier Monaten war er frei von Schwindelanfällen, der Blutdruck pendelte sich bei 110/70 ein und die Übelkeit trat nicht mehr auf. Seine Lebensqualität hat sich nach eigenem Bekunden wesentlich gebessert und eine Dialyse ist komplett in den Hintergrund gerückt. Die Erfolge wurden mit einem Soft- bzw. Biostimulations- Laser erzielt, der mit geringer Stärke einen hohen therapeutischen Effekt erreicht. Das dabei eingesetzte Gerät wurde speziell für die Nierenbehandlung in der Wirkung angepasst.
B. Ella B., 72 J., Diabetikerin, seit 40 Jahren Hypertonie, chronische, koronare Herzkrankheit
und chronische Niereninsuffizienz Stadium IV.
Seit September 2007 in meiner Behandlung, sollte in ca. vier Wochen auf eine Dialyse vorbereitet werden. Trotz hohen Blutdruckes, hoher Harnsäurewerte und ihres Diabetes mellitus Typ 2 wurden die Nierenwerte, Hämoglobin und Erythrozyten laufend besser. Die Müdigkeit verschwand nach zwei Monaten, Ella B. kann ihren Haushalt wieder führen und aktiv am täglichen Leben teilnehmen. Die chronische Niereninsuffizienz wurde nach drei Monaten ins Stadium III eingestuft, und laut Aussage des Arztes hat sich die Niere erholt.
Kreatininwert fiel innerhalb von 1 ½ Jahren stetig von 3,0 auf 1,3. Während einer Unterbrechung der Photonentherapie (Urlaub usw.) verschlechterten sich die Werte, dies zeigt wie sinnvoll eine tägliche Dauerbestrahlung ist, d.h. der Nierenpatient sollte wenn möglich über einen eigenen Laser verfügen.
C. Karl-Heinz P., 71 J., Nephroangiosklerose durch hohen Blutdruck
Im August 2001 hatten die Nierenwerte des Patienten (Kreatinin 3,1) sich so verschlechtert,
daß der Nephrologe dem Patienten eine Dialyse binnen eines halben Jahres voraussagte. Dank
einer 2 x wöchentlichen Laserbehandlung bewegten sich die Laborwerte bis Januar 2002 in Bereiche, die deutlich außerhalb der gefährlichen Zone liegen.
Die Nierenwerte erholten sich weiterhin bei fortlaufender Behandlung und zeigen auch nach acht Jahren gute Werte (Kreatinin 1,45 – 1,6). Der Patient führt ein normales Leben und fährt oft in Urlaub. Bei Unterbrechungen der Laserbehandlung kam es wie bei den anderen Patienten zu leichten Verschlechterungen, die bei Wiederaufnahme der Bestrahlung recht schnell behoben werden konnten. Im Sinne der weitgehenden Unabhängigkeit vom Behandelnden erscheint ein eigenes Gerät ebenfalls vorteilhaft. Die Anwendung ist einfach und das Gerät kann praktisch überall hin mitgenommen werden.
D. Hedwig G., 76 J., Nephrosklerose durch Hypertonie und Schmerzmittel.
Im Mai 2008 kam die Patientin in die Praxis, ihre Nierenwerte müssen als insgesamt sehr schlecht bezeichnet werden, ebenso das Blutbild. Auffällig im Allgemeinzustand waren Müdigkeit und häufiger Durchfall. Sie erhielt Impfungen gegen Hepatitis B, mit der Dialyse sollte begonnen werden. Dazu war die Patientin noch nicht bereit und daher wurde 5 mal wöchentlich bestrahlt. Daraufhin besserte sich das Blutbild schnell, die EPO- Spritzen konnten reduziert werden, von vorher einmal wöchentlich auf jetzt einmal im Monat.
Dank der zehnmonatigen Laserbehandlung konnte der Beginn einer Dialyse bis jetzt außen vorgelassen werden, dennoch sollten unbedingt starke Infektionen wie Bronchitis oder auch Lungenentzündung vermieden werden, denn derartige Infekte würden die Niere sehr belasten und deren Werte deutlich verschlechtern. Ebenso von Wichtigkeit ist natürlich eine Nieren- Diät und jeder Nierenkranke scheint angehalten sich hierüber im eigenen Interesse wertvolle Informationen einzuholen. Sowohl das Essen (wenig Eiweiß) als auch die Getränke (enthalten oft viel Kalium) zeigen erhebliche Wirkung auf den Gesamtzustand des Patienten. Bei der Patientin war bereits viel Nierengewebe zerstört worden, weil die Erkrankung erst spät erkannt wurde. Mit der Laserbestrahlung besteht die berechtigte Hoffnung, daß Hedwig G. noch Jahre ohne Dialyse leben kann. Ein Eindruck, der von den Laborwerten gestärkt wird.
Auch hier zeigt sich, je früher mit der Laserbehandlung begonnen wird (möglichst bei einem Kreatininwert von 1,6- 1,8), desto mehr Nierengewebe kann erhalten werden und der Erfolg stellt sich schneller ein. Hierfür genügt bereits eine Laserbehandlung von 2-3 Mal pro Woche.
Oft zeigen sich bei Nierenkranken Veränderungen der Herzkranzgefäße, so besteht z.B. bei Durchführung einer Koronarangiographie das Risiko einer Nierenfunktionsverschlechterung. Auch deshalb ist es sehr wichtig früh- und rechtzeitig mit der Lasertherapie zu beginnen.
E. Hans G., 79 J., Nephrosklerose und beginnende Demenz.
Bemerkenswerterweise wunderte sich die Nephrologin in diesem Fall darüber, daß „mit so wenig Nierensubstanz (Ultraschall) überhaupt noch eine solche Nierenfunktion vorhanden ist, die eine Dialyse in den nächsten Jahren wohl kaum erforderlich werden läßt.“
Der Patient wird vier Mal wöchentlich mit dem Laser behandelt und bekommt Nierendiät. Die medikamentöse Behandlung wurde von den Haus- bzw. Fachärzten (Nephrologen und Kardiologen) festgelegt und ohne irgendwelche Änderungen oder Eingriffe so belassen.
Ebenso wird es bei den anderen Patienten gehandhabt.
Begleitend zur Bestrahlung mit dem Soft- Laser wurden folgende Medikamente als sinnvolle Unterstützung eingesetzt: Phönix Hydrargyrum und Phönix Stellaria bei wiederholten Gichtanfällen, Phönix Solidago zur Förderung der Nierenfunktion. Bei der Entgiftung des Bindegewebes bietet sich Derivatio H (Fa. Pflüger) als geeignetes Mittel an. Eine Behandlung mit biomolekularen VitOrgan- Präparaten hat sich ebenfalls als sehr empfehlenswert erwiesen. Dabei kommen die Präparate Neg Nephrin (Nr.63) und Ren (Nr.27) zum Einsatz.
Sonnige und herzliche Grüße
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