Was ist der Euro wirklich?
Im Bereich Geld gibt es vier klassische Definitionen für den Wert und die Qualität von Zahlungsmitteln. Die niedrigste ist das simple Zahlungsmttel, höher angesiedelt ist der juristische Begriff Geld, gefolgt von der Währung, in welcher der Wert bewahrt wird, und die höchste Form ist das Kapital.
Der juristische Begriff Geld ist einwandfrei festgelegt, es braucht hier zwei fomale Voraussetzungen.
1. Zwei Unterschriften (Vieraugenprinzip) von denen, die die Verantwortung für dieses Geld übernehmen. Bei der Schweizer Zentralbank tun dies z.B. der ZB-Präsident und ein Mitglied des Direktoriums, und zwar mit Namenszug und Unterschrift. Auf den Euroscheinen steht einzig die Unterschrift einer Person, die obendrein seit über 20 Jahren tot ist. Was gewisse Probleme bei der Haftungsfrage mit sich bringen könnte. Nun ja.
2. Erst mit einem ordentlichen Gesetzestext liegt echtes Geld vor.
Auf dem Schweizer Franken steht in den vier Landessprachen eine kurze und knappe Form: Banknoten sind strafrechtlich geschützt.
Auf der alten D-Mark stand der ausführliche Gesetzestext "wer Banknoten nachmacht oder fälscht, oder nachgemachte oder gefälschte Banknoten in Umlauf bringt wird mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft."
Auf dem Euroschein steht gar nix, nur ein paar Buchtsaben und Ziffern. Aber Brücken sind darauf, jedoch existiert keine einzige dieser Brücken in Realiter, was die Vermutung stützt, der Euro sei von Vornherein als Brückengeld konzipiert gewesen, und zwar rein juristisch. Jedenfalls ist der Euro definitiv nur simples Zahlungsmittel und somit weder Geld noch Währung, geschweige denn Kapital.
Viel Spaß mit dem Geld und sonnige Grüße
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